Tag-Archiv für 'rechte-gewalt'

Störversuch gegen linke Veranstaltung

Am gestrigen Montag (22.08.) fand in Essen-Borbeck eine Mobilisierungsveranstaltung des Alerta-Bündnisses gegen den Naziaufmarsch am 3.9. in Dortmund statt. Gegen 20.00 Uhr näherte sich eine Gruppe von rund zehn schwarz gekleideten Neonazis dem Veranstaltungsort, zog sich jedoch, nachdem sie entdeckt worden war, eilig in Richtung Borbeck-Bahnhof zurück.

In der Vergangenheit war es in Borbeck bereits häufiger zu rechten Störversuchen gegen antifaschistische und linke Veranstaltungen im Stadtteil gekommen. „Diese Vorfälle zeugen von der Tatsache, dass die Neonazis Borbeck als ‚ihren Stadtteil‘ begreifen und eine öffentliche Hegemonialstellung für sich in Anspruch nehmen“ so Tessa Kuijer, Sprecherin der Antifa Essen Z. „Diesem Anspruch werden wir auch in Zukunft durch kontinuierliches antifaschistisches Engagement im Stadtteil entgegenwirken“.

Nazi-Schmierereien auf jüdischem Friedhof: Täter festgenommen

Wie die Essener Polizei gestern (25.07.) mitteilte, wurden drei Personen festgenommen, denen vorgeworfen wird, in der Nacht vom 20. auf den 21. April zahlreiche Grabsteine auf einem jüdischen Friedhof in Essen-Huttrop mit Hakenkreuzen und anderen nationalsozialistischen Symboliken beschmiert zu haben. Bei den mutmaßlichen Tätern handelt es sich um zwei 20-jährige Männer aus Essen und Gelsenkirchen sowie um eine 18-jährige Essenerin. Die beiden Festgenommenen aus Essen haben bereits eine Tatbeteiligung eingeräumt.

Mitteilung der Essener Polizei
Bericht auf derwesten.de

Hakenkreuzsprühereien und Sachbeschädigung an der Unesco-Aufbauschule

Einem WAZ-Artikel zufolge haben in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch bisher noch unbekannte Täter im städtischen Unesco-Aufbaugymnasium randaliert. Dem Augenschein nach handelt es sich hierbei um eine rassistisch motivierte Tat, da im Schulgebäude neben einigen Sachbeschädigungen zahlreiche Hakenkreuze gesprüht wurden. Zudem ist die Schule bekannt für ihren hohen Migrantenanteil.

Mehr Details sind bei der Westen zu finden.

Gedenktafeln für Thomas ‚Schmuddel‘ Schulz

Gedenktafel für Thomas Schulz
Wie die Antifaschistische Union Dortmund berichtet haben Unbekannte in einer der vergangenen Nächte an der U-Bahn-Haltestelle Kampstraße mehrere Gedenktafeln angebracht, die an die Ermordung des Punkers Thomas „Schmuddel“ Schulz erinnern sollen. Dieser wurde am Ostermontag 2005 auf der unteren Ebene dieser Station von dem damals 17jährigen Neonazi Sven Kahlin ermordet.

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Neonazi-Angriff auf Gewerkschaftsdemonstration

Rund 300 Neonazis griffen am Freitag die 1. Mai-Kundgebung des DGB in Dortmund an. Dabei gingen sie mit äußerster Brutalität vor, warfen Steine auf die TeilnehmerInnen und schlugen mit Holzlatten auf sie ein. Danach zogen sie weiter randalierend durch die Innenstadt, bis die Polizei genügend Einsatzkräfte gesammelt hatte, um die Neonazis festzusetzen. Nachdem die Rechten von der Polizei überprüft wurden, wurden sie mit Bussen abtransportiert. Gegen sie wird nun wegen Landfriedenbruchs ermittelt.
http://antifaunion.blogsport.de

Pressemitteilung der Gruppe „Antifaschistischer Impuls Dortmund
Polizei verhindert Protestdemonstration gegen Nazigewalt

Dortmund. Am Freitag Abend versammelten sich an den Freitreppen vor dem Hauptbahnhof etwa 300 Menschen um gegen die rechtsextremen Übergriffe und das Verhalten der Polizei zu protestieren. Am Morgen hatten etwa 300 Neonazis die DGB Demonstration zum 1. Mai mit Steinen angegriffen. (mehr…)

Neonazi-Übergriff in Borbeck

Schülervertreter beklagen Angriff rechter Jugendlicher (WAZ vom 13.04.)
Rechtsextreme griffen Schüler an (NRZ vom 13.04.)

Pressemitteilung der BezirksschülerInnenvertretung Essen vom 13.04.09

BSV schockiert über Naziangriff auf Schülervertreter

In der Nacht vom 11.04 auf den 12.04. wurden 10 Mitglieder der LandesschülerInnenvertretung (LSV) NRW, darunter auch ein Vorstandsmitglied der BSV Essen, auf dem Weg zum S-Bahnhof Essen Borbeck von ca.15 rechtsextremen Jugendlichen gewaltsam angegriffen.

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Demo wegen rassistischem Übergriff (April 2006)

http://de.indymedia.org/2006/04/144447.shtml

Tödliche Übergriffe aus der rechten Szene (Sommer 2005)

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Brandanschlag auf Flüchtlingsheim in Essen Altendorf (15.03.2005)

In der Nacht zum 15.03. wurde laut polizeilicher Pressemitteilung ein Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim im Essener Stadtteil Altendorf verübt. Da das Feuer frühzeitig entdeckt wurde, konnte Schlimmeres verhindert werden. Die Polizei ermittelt wegen versuchter schwerer Brandstiftung.
In Essen Altendorf fand aus diesem Grund am darauf folgenden Freitag eine antirassistische Demonstration statt. Es beteiligten sich knapp 200 Personen, zum größten Teil Antifas aus Essen und den umliegenden Ruhrgebietsstädten.

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Verstärkte Neonazi Aktivitäten in Essen (11/2003)

In Essen gab es in den letzten Wochen vermehrt öffentlich bekannt gewordene Vorfälle. Das ist nicht zuletzt auf den sich am 9.11.2003 zum 65.mal jährenden Tag der Reichspogromnacht zurückzuführen. Dieser Tag war von je her nicht nur Anlass den Opfern des Naziregimes zu gedenken und an die Verfolgung und systematische Vernichtung der Juden in Deutschland zu erinnern, sondern lieferte Neonazis gleichzeitig einen Grund erneut antisemitische und rassistische Taten zu begehen.

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