Tag-Archiv für 'nazis-in-essen'

22.10.: NPD-Stand in Essen-Frintrop

Am vergangenen Samstag beteiligten sich etwa 20 NPD-Anhänger an einer Kundgebung der rechten Partei, die sich gegen den Verbleib Deutschlands in der Europäischen Währungsunion richtete. An den Gegenprotesten nahmen rund 30 Personen, größtenteils aus dem zivilgesellschaftlichen Spektrum, teil.

Störversuch gegen linke Veranstaltung

Am gestrigen Montag (22.08.) fand in Essen-Borbeck eine Mobilisierungsveranstaltung des Alerta-Bündnisses gegen den Naziaufmarsch am 3.9. in Dortmund statt. Gegen 20.00 Uhr näherte sich eine Gruppe von rund zehn schwarz gekleideten Neonazis dem Veranstaltungsort, zog sich jedoch, nachdem sie entdeckt worden war, eilig in Richtung Borbeck-Bahnhof zurück.

In der Vergangenheit war es in Borbeck bereits häufiger zu rechten Störversuchen gegen antifaschistische und linke Veranstaltungen im Stadtteil gekommen. „Diese Vorfälle zeugen von der Tatsache, dass die Neonazis Borbeck als ‚ihren Stadtteil‘ begreifen und eine öffentliche Hegemonialstellung für sich in Anspruch nehmen“ so Tessa Kuijer, Sprecherin der Antifa Essen Z. „Diesem Anspruch werden wir auch in Zukunft durch kontinuierliches antifaschistisches Engagement im Stadtteil entgegenwirken“.

Pressemitteilung: Neonazis stören Mahnwache am jüdischen Friedhof

Am Donnerstag, dem 19.5.2011, fand in Essen-Huttrop eine antifaschistische Kundgebung mit rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt. Anlass der Veranstaltung war ein Anschlag, bei dem vor zwei Wochen über 30 Grabsteine am Jüdischen Friedhof an der Steeler Straße mit Hakenkreuzen, SS-Runen und weiteren
rechten Symbolen beschmiert wurden. Um diese Ereignisse nicht unkommentiert zu lassen, rief das Bündnis „Essen Stellt sich quer“ zu einer Gedenkkundgebung auf.

Während der Veranstaltung tauchten vier bekannte Essener Neonazis auf, unter ihnen Mitglieder der NPD und der örtlichen Kameradschaftsszene. Die anwesende Polizei nahm die Neonazis zunächst nicht wahr, da sie sich nicht unmittelbar an der Kundgebung aufhielt. Durch das entschlossenes Auftreten der anwesenden Antifaschistinnen und Antifaschisten, die sich den Rechten in den Weg stellten, konnten diese dazu bewegt werden, den Rückzug anzutreten. Die Polizei nahm anschließend die Personalien der Nazis auf und erteilte Platzverweise.

„Ein solch dreistes Auftreten von Vertretern der rechten Szene im öffentlichen Raum kann und darf nicht toleriert werden. Ein konsequent verstandener Antifaschismus muss in unseren Augen das Ziel haben, die Wiederholung derartiger Ereignisse zu verhindern.“ forderte Tessa Kujier, Pressesprecherin der Antifa Essen Z.

Die Kundgebung konnte im Anschluss ohne weitere Zwischenfälle beendet werden.

Grabsteine auf dem jüdischen Friedhof in Essen beschmiert

Essen. Die jüdische Kultusgemeinde in Essen ist schockiert: Rund 30 Grabsteine sind in der Nacht zu Donnerstag mit rechtsradikalen Symbolen beschmiert worden. Einen so massiven Angriff habe die Gemeinde in den vergangenen 20 Jahren nicht erlebt.

Entsetzen in der jüdischen Kultusgemeinde: In der Nacht zu Donnerstag sind rund 30 Grabsteine des jüdischen Friedhofs an der Schulzstraße mit rechtsradikalen NS-Symbolen wie SS-Runen und Hakenkreuzen beschmiert worden. „Einen so massiven Angriff hat es in den vergangenen 20 Jahren nicht gegeben“, sagte Vorsitzender Hans-Hermann Byron.

Den kompletten Artikel gibt es bei der Online-Ausgabe der WAZ.

UPDATE: Broschüre liegt zur Mitnahme aus

Neben dem Jahresbericht über die Essener Naziszene liegen nun auch Städteberichte aus Duisburg und Dortmund vor.

Unser aktueller Jahresbericht über die extreme Rechte in Essen liegt weiterhin auch als Printversion an mehreren Stellen zur kostenlosen Mitnahme aus:
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Die extreme Rechte in Essen – 2010

Auch für das Jahr 2010 haben wir uns an einer Analyse der aktuellen Entwicklungstendenzen in der extremen Rechten in Essen versucht. Im Fokus unserer Broschüre stehen die rechten Parteien Die Republikaner, pro NRW und NPD sowie die lokale Kameradschaftsszene. Darüber hinaus informieren wir über den rechten Szeneladen „Oseberg“ und untersuchen mögliche Anknüpfungspunkte zwischen der extremen Rechten und dem bürgerlichen Spektrum.

Die extreme Rechte in Essen – Aktivitäten und Entwicklungen in 2010

Ältere Ausgaben:
Die extreme Rechte in Essen – Aktivitäten und Entwicklungen in 2009
Die extreme Rechte in Essen – Aktivitäten und Entwicklungen in 2008

Wieder Nazi-Outing in Essen

Wie die Internetplattform Indymedia Linksunten bereits am 5.11. berichtete, ist in Essen abermals ein aktives Mitglied der NPD in seiner Nachbarschaft „geoutet“ worden. Der Bericht bringt das Outing mit der NPD-Kundgebung am 9.11. in Borbeck in Zusammenhang.

Jugendlicher Neonazi in Essen-Borbeck geoutet

Wie einem anonymen Artikel auf dem linken Nachrichtenportal Indymedia zu entnehmen ist, wurde der 17-jährige NPD-Aktivist Miguel B. am vergangenen Donnerstag in seiner Nachbarschaft bekannt gemacht. Die Nachbarschaft der ausnahmelos in der NPD aktiven Familie wurde durch Flugblätter und Plakate informiert. Im offen Kommentarbereich des Internetartikels ergänzt zudem ein weiteres „Recherche Team“ detaillierte Informationen über die Freizeitaktivitäten des Neonazis.

NPD Kundgebung in Essen

TeilnemerInnen der NPD Kundgebung

Am heutigen Samstag, den 20.02.2010 versammelten sich ca. 30 Rechte zu einer durch die NPD organisierten Kundgebung in der Essener Innenstadt.

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Kontaktformular

Wenn ihr Informationen zu Neonazis und deren Aktivitäten in Essen und Umgebung habt, schreibt uns! Hierfür könnt ihr das Kontaktformular benutzen oder uns auch direkt per E-Mail anschreiben. Wenn ihr es einrichten könnt, nutzt bitte in beiden Fällen pgp! Unseren key findet ihr auch nochmal unter dem Kontaktformular. Die Mails werden beim Kontaktformular nicht verschlüsselt.

Damit du in deiner Mitteilung nichts vergisst, hier ein paar wichtige Punkte:

Naziübergriff:
Es ist wichtig, nach einem Übergriff so schnell wie möglich ein Gedächtnisprotokoll anzufertigen. Je mehr Zeit vergeht, desto mehr Kleinigkeiten können in Vergessenheit geraten. Wichtig ist dafür:
- Ort, Datum und Uhrzeit des Angriffs
- Was ist passiert? (Handlungsablauf; Wer hat was gesagt? Woher kamen die AngreiferInnen, wohin sind sie geflohen?)
- Wer war am Angriff beteiligt? (Anzahl und Beschreibung der Personen, Alter und evtl. Namen der Nazis)
- Hattest du schon öfter Probleme mit Nazis?

Naziaktivitäten:
- Ort, Datum, Uhrzeit
- Welche Art von Aktivität hast du beobachtet? (Aufkleber, Schmierereien…)
- evtl. Namen und Anzahl der Nazis

Wenn du nicht zu allen Punkten Angaben machen kannst, kein Problem.
Alle Kleinigkeiten können wichtig sein!

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