Tag-Archiv für '(anti-)rassismus'

Kurzbericht: Graue Wölfe in Essen (19.11.)

Mehrere Tausend Anhänger der „Grauen Wölfe“ nahmen am vergangenen Samstag (19.11.) am „Großen Kongress“ der „Föderation der Demokratischen Türkischen Idealistenvereine in Deutschland e.V.“ in der Essener Grugahalle teil. Es kam zu keinen nennenswerten Gegenprotesten vor Ort. Der Essener Oberbürgermeister Reinhard Paß kündigte jedoch an, dass für derartige Veranstaltungen in Zukunft keine städtischen Räumlichkeiten mehr zur Verfügung gestellt werden sollten. Die Antifa Essen Z hatte mit ihrer Pressemitteilung vom 14.11. auf die geplante Veranstaltung aufmerksam gemacht.

Großveranstaltung der „Grauen Wölfe“ am 19.11.

update (17.11.): Mittlerweile berichtet auch die Lokalpresse über die Veranstaltung der „Grauen Wölfe“ in der Grugahalle. Die Verantwortlichen der Messe Essen sollen demnach vom polizeilichen Staatsschutz „grünes Licht“ für die Vergabe von Räumlichkeiten an die ultrarechte Bewegung erhalten haben.

derwesten: Streit um „Graue Wölfe“-Kongress in der Grugahalle
derwesten: Rechtsradikale „Graue Wölfe“ tagen in der Essener Grugahalle
Radio Essen: Die für Samstag geplante Großveranstaltung…
Westanzeiger: Grugahalle Essen an „Graue Wölfe“ vermietet
derwesten: Scharfe Kritik am Umgang mit „Grauen Wölfen“
derwesten: Essener Integrationsrat ein „Hort der Grauen Wölfe“?

Pressemitteilung der Antifa Essen Z vom 14.11.: Großveranstaltung der ultrarechten „Grauen Wölfe“ in Essen

Die extrem rechte „Föderation der Demokratischen Türkischen Idealistenvereine in Deutschland e.V.“, auch bekannt unter der Bezeichnung „Graue Wölfe“, will offenbar am kommenden Samstag, dem 19.11., eine Großveranstaltung in der Essener Grugahalle durchführen. Das geht aus einer aktuellen Anfrage des CDU-Landtagsabgeordneten Olaf Lehne an die Landesregierung hervor. [1]

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Antirassistische Gruppe in Mülheim gegründet

In Mülheim hat sich vor Kurzem eine neue Gruppe gegründet, die zum Themengebiet (Anti-) Rassismus arbeitet und in Zukunft einmal im Monat eine Vortragsveranstaltung im AZ Mülheim organisiert. Die erste Veranstaltung findet am 28.9. statt und behandelt das Thema Flüchtlingsselbstorganisation- und Widerstand in Deutschland.

Nähere Infos: antiramh.blogsport.de

Wiederaufnahme von Flüchtlingsheimen in Essen geplant – Kundgebung gegen rassistischen Umgang mit Flüchtlingen in Essen am Mittwoch

Nachdem die Zahl der Asylbewerber im Bundesgebiet im Vergleich zum Vorjahr um 80% zugenommen hat, rechnet auch die Stadt Essen damit,
künftig wieder mehr Flüchtlinge aufnehmen zu müssen. In diesem Zusammenhang wird derzeit die Wiedereröffnung zweier ehemaliger Flüchtlingslager beschlossen. Die Flüchtlingslager, welche in den 90er Jahren errichtet wurden, sind überwiegend Wohncontainer, die eine Wohnfläche von 8 Quadratmeter pro Person besitzen.

Nach einem Artikel in der WAZ beschweren sich bereits jetzt einige zukünftige Nachbarn eines der beiden alten/neuen Flüchtlingsheime auf der Sartoriusstraße in Essen-Rellinghausen. Nicht zuletzt solche Ausbrüche eines kleinbürgerlichen Rassimus geben Anlass zur Sorge, dass es in Zukunft zu vermehrt rassistisch motivierten Diskussionen über die Aufnahme von Flüchtlinge kommen wird. Dass Flüchtlinge auch jenseits einer persönlichen „Betroffenheit“ von Anwohnern und Co. als Problem angesehen werden, zeigt sich auch in den Artikeln der WAZ Essen, in welchen jene Flüchtlingsheime, welche nach der faktischen Abschaffung des Asylrechts 1993 überflüssig geworden waren, nicht abgerissen wurden, ganz unverhohlen als „eine Art Notreserve für schlechtere Zeiten“ bezeichnet werden. „Schlechte Zeiten“ meint hier allerdings nicht die Situation derjenigen, die aus Not und Verfolgung in Deutschland Asyl suchen, sondern vielmehr die Belastung der Stadt, jene Menschen aufzunehmen, und ihnen die Hilfe zukommen zu lassen, die ihnen ohne wenn und aber zustehen sollte.

Das Thema gewinnt inzwischen auch durch die Versorgungspläne der Stadt Essen an Brisanz. So sollen die Flüchtlinge nicht mehr wie bisher über ihre eigenen Einkäufe entscheiden dürfen, sondern mit Sachleistungen abgespeist werden. Übrig bleibt ihnen nur ein kümmerliches Taschengeld von 40 Euro pro Monat. Zu diesem Anlass ruft die Essener Gruppe von Pro Asyl zu einer Kundgebung am
kommenden Mittwoch, den 24. November ab 14.00 Uhr an der Porschekanzel vor der Marktkirche auf.

Ideologie des Rechtspopulismus: pro-NRW

Im folgenden Text versuchen wir anlässlich der angekündigten rassistischen Auftritte von Pro-NRW vom 26. bis 28.3.2010 die Ideologie des Rechtspopulismus zu umreißen und auf die Widersprüche einer staatsfixierten und kulturrelativistischen Gegenbewegung einzugehen.

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Demo wegen rassistischem Übergriff (April 2006)

http://de.indymedia.org/2006/04/144447.shtml

Brandanschlag auf Flüchtlingsheim in Essen Altendorf (15.03.2005)

In der Nacht zum 15.03. wurde laut polizeilicher Pressemitteilung ein Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim im Essener Stadtteil Altendorf verübt. Da das Feuer frühzeitig entdeckt wurde, konnte Schlimmeres verhindert werden. Die Polizei ermittelt wegen versuchter schwerer Brandstiftung.
In Essen Altendorf fand aus diesem Grund am darauf folgenden Freitag eine antirassistische Demonstration statt. Es beteiligten sich knapp 200 Personen, zum größten Teil Antifas aus Essen und den umliegenden Ruhrgebietsstädten.

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„do the right thing – rassismus bekämpfen“

Pressemitteilung der Antifa Essen Z
Bericht der Antifajugend Dorsten

Aufruf zur Demonstration anlässlich mehrerer rassistischer Übergriffe im Essener Stadtteil Borbeck am 8. Februar 2003

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