Archiv der Kategorie 'Nazis & extreme Rechte'

Erneute Outings in Essen

In der vergangenen Nacht sind offenbar erneut mehrere Essener Neonazis in ihrer Nachbarschaft geotet worden. Das geht aus einem Bericht auf dem linken Nachrichtenportal Indymedia hervor. Demnach waren insgesamt vier Aktivisten der NPD und ihrer Jugendorganisation JN von der Aktion betroffen.

Neonazi im Sportverein geoutet

Wie das Nachrichtenportal derwesten.de berichtet wurde in der vergangenen Nacht der NPD-Aktivist Marco D. gegenüber seinem Fußballverein Union Frintrop als Neonazi geoutet. Der Vereinsvorstand habe D. daraufhin unverzüglich suspendiert.

Bericht auf derwesten.de (30.11.)
Bericht der Lokalzeit Essen (01.12.)
Bericht auf derwesten.de (04.12.)

Kurzbericht: Graue Wölfe in Essen (19.11.)

Mehrere Tausend Anhänger der „Grauen Wölfe“ nahmen am vergangenen Samstag (19.11.) am „Großen Kongress“ der „Föderation der Demokratischen Türkischen Idealistenvereine in Deutschland e.V.“ in der Essener Grugahalle teil. Es kam zu keinen nennenswerten Gegenprotesten vor Ort. Der Essener Oberbürgermeister Reinhard Paß kündigte jedoch an, dass für derartige Veranstaltungen in Zukunft keine städtischen Räumlichkeiten mehr zur Verfügung gestellt werden sollten. Die Antifa Essen Z hatte mit ihrer Pressemitteilung vom 14.11. auf die geplante Veranstaltung aufmerksam gemacht.

Großveranstaltung der „Grauen Wölfe“ am 19.11.

update (17.11.): Mittlerweile berichtet auch die Lokalpresse über die Veranstaltung der „Grauen Wölfe“ in der Grugahalle. Die Verantwortlichen der Messe Essen sollen demnach vom polizeilichen Staatsschutz „grünes Licht“ für die Vergabe von Räumlichkeiten an die ultrarechte Bewegung erhalten haben.

derwesten: Streit um „Graue Wölfe“-Kongress in der Grugahalle
derwesten: Rechtsradikale „Graue Wölfe“ tagen in der Essener Grugahalle
Radio Essen: Die für Samstag geplante Großveranstaltung…
Westanzeiger: Grugahalle Essen an „Graue Wölfe“ vermietet
derwesten: Scharfe Kritik am Umgang mit „Grauen Wölfen“
derwesten: Essener Integrationsrat ein „Hort der Grauen Wölfe“?

Pressemitteilung der Antifa Essen Z vom 14.11.: Großveranstaltung der ultrarechten „Grauen Wölfe“ in Essen

Die extrem rechte „Föderation der Demokratischen Türkischen Idealistenvereine in Deutschland e.V.“, auch bekannt unter der Bezeichnung „Graue Wölfe“, will offenbar am kommenden Samstag, dem 19.11., eine Großveranstaltung in der Essener Grugahalle durchführen. Das geht aus einer aktuellen Anfrage des CDU-Landtagsabgeordneten Olaf Lehne an die Landesregierung hervor. [1]

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NPD-Kundgebung und Gegenproteste am 9.11.

Rund 40 Neonazis beteiligten sich gestern, am Jahrestag der Reichspogromnacht, an einer Kundgebung der NPD auf dem Weberplatz in der Essener Innenstadt. An den Gegenprotesten nahmen insgesamt etwa 200 Menschen teil. Ein Nazi-Gegner wurde von der Polizei festgenommen.

Bericht auf derwesten

9.11.: NPD-Kundgebung in der Essener Innenstadt

Am Mittwoch, dem 9. November, will die NPD eine Kundgebung auf dem Weberplatz in der Essener Innenstadt abhalten. Das Bündnis Essen stellt sich quer ruft in seinem aktuellen Rundbrief dazu auf, sich ab 17.30 Uhr zu Protesten in der Innenstadt zu versammeln. (Die rechte Kundgebung wird nach unseren Informationen um 19.00 Uhr beginnen.) Zudem soll die Gedenkdemonstration, die um 18.00 Uhr auf dem Germaniaplatz in Essen-Borbeck beginnt, verkürzt werden, sodass eine anschließende Teilnahme an den Protesten in der Innenstadt möglich ist.

Pressemitteilung der Antifa Essen Z vom 9.11.2011

Wie gestern bekannt wurde, wird die neonazistische NPD auch in diesem Jahr am 9. November eine Kundgebung in Essen abhalten. Die Polizei bestätigte mittlerweile gegenüber Vertretern der Partei Die Linke, dass eine Versammlung auf dem Weberplatz in der Essener Innenstadt angemeldet worden sei. Nach Informationen der Antifa Essen Z soll die Veranstaltung um 19.00 Uhr beginnen. Bereits 2009 und 2010 hatte die NPD im Stadtteil Borbeck Kundgebungen am Jahrestag der Reichspogromnacht abgehalten. Die Neonazis führten dabei Fahnen und brennende Fackeln mit sich.

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22.10.: NPD-Stand in Essen-Frintrop

Am vergangenen Samstag beteiligten sich etwa 20 NPD-Anhänger an einer Kundgebung der rechten Partei, die sich gegen den Verbleib Deutschlands in der Europäischen Währungsunion richtete. An den Gegenprotesten nahmen rund 30 Personen, größtenteils aus dem zivilgesellschaftlichen Spektrum, teil.

„Graue Wölfe“ marschieren in Essen auf

An einer „Friedensdemonstration gegen den Terror in der Türkei“ in der Essener Innenstadt, die maßgeblich von Anhängern der neofaschistischen Bewegung „Graue Wölfe“ organisiert worden war, beteiligten sich am 25.09. etwa 200 Personen. Die Veranstalter hatten ursprünglich mit 800 Teilnehmern gerechnet. Nach Beendigung der Demonstration kam es zu Auseinandersetzungen mit Gegendemonstranten. Dabei wurden nach Presseberichten insgesamt acht Personen festgenommen.

Störversuch gegen linke Veranstaltung

Am gestrigen Montag (22.08.) fand in Essen-Borbeck eine Mobilisierungsveranstaltung des Alerta-Bündnisses gegen den Naziaufmarsch am 3.9. in Dortmund statt. Gegen 20.00 Uhr näherte sich eine Gruppe von rund zehn schwarz gekleideten Neonazis dem Veranstaltungsort, zog sich jedoch, nachdem sie entdeckt worden war, eilig in Richtung Borbeck-Bahnhof zurück.

In der Vergangenheit war es in Borbeck bereits häufiger zu rechten Störversuchen gegen antifaschistische und linke Veranstaltungen im Stadtteil gekommen. „Diese Vorfälle zeugen von der Tatsache, dass die Neonazis Borbeck als ‚ihren Stadtteil‘ begreifen und eine öffentliche Hegemonialstellung für sich in Anspruch nehmen“ so Tessa Kuijer, Sprecherin der Antifa Essen Z. „Diesem Anspruch werden wir auch in Zukunft durch kontinuierliches antifaschistisches Engagement im Stadtteil entgegenwirken“.

Vorabenddemo in Dortmund am 2.9.2011

Für den 2. September ruft das Dortmunder Antifa-Bündnis unter dem Motto “Gegen Rassismus, Antisemitismus und Antiamerikanismus! Für eine befreite Gesellschaft!” zu einer linksradikalen Vorabenddemonstration auf:

Am 3. September 2011 wollen Neonazis, vor allem aus den Reihen der „Autonomen Nationalist_innen“, bereits zum siebten Mal anlässlich des von ihnen sogenannten „Nationalen Antikriegstags“ in Dortmund demonstrieren. Sie mobilisieren erneut gegen „imperialistische Kriegstreiberei und Aggressionskriege“ und wollen ihre rassistische, antisemitische und antiamerikanische Ideologie in die Öffentlichkeit tragen. Mehr als Grund genug, den vermeintlichen Antiimperialismus der Neonazis genauer zu beleuchten und zu kritisieren.

Den kompletten Aufruf könnt ihr hier finden. Da die Vorabenddemo einen Schwerpunkt auf die inhaltliche Auseinandersetzung nicht nur mit Neonazis und ihrer politischen Ideologie, sondern auch mit weitverbreiteten Ressentiments und Denkformen, die sich in der bürgerlichen Zivilgesellschaft finden lassen legen möchte, erbitten sich die organisierenden Gruppen explizit, dass auch andere Gruppen und Einzelpersonen ihre eigenen Aufrufe verfassen, die in der Folge auf der Seite veröffentlicht werden sollen. Kommt also nicht nur am 3.9. nach Dortmund, sondern auch schon am Abend vorher!