Archiv der Kategorie 'Aktionen & Berichte'

Kurzbericht: Graue Wölfe in Essen (19.11.)

Mehrere Tausend Anhänger der „Grauen Wölfe“ nahmen am vergangenen Samstag (19.11.) am „Großen Kongress“ der „Föderation der Demokratischen Türkischen Idealistenvereine in Deutschland e.V.“ in der Essener Grugahalle teil. Es kam zu keinen nennenswerten Gegenprotesten vor Ort. Der Essener Oberbürgermeister Reinhard Paß kündigte jedoch an, dass für derartige Veranstaltungen in Zukunft keine städtischen Räumlichkeiten mehr zur Verfügung gestellt werden sollten. Die Antifa Essen Z hatte mit ihrer Pressemitteilung vom 14.11. auf die geplante Veranstaltung aufmerksam gemacht.

NPD-Kundgebung und Gegenproteste am 9.11.

Rund 40 Neonazis beteiligten sich gestern, am Jahrestag der Reichspogromnacht, an einer Kundgebung der NPD auf dem Weberplatz in der Essener Innenstadt. An den Gegenprotesten nahmen insgesamt etwa 200 Menschen teil. Ein Nazi-Gegner wurde von der Polizei festgenommen.

Bericht auf derwesten

22.10.: NPD-Stand in Essen-Frintrop

Am vergangenen Samstag beteiligten sich etwa 20 NPD-Anhänger an einer Kundgebung der rechten Partei, die sich gegen den Verbleib Deutschlands in der Europäischen Währungsunion richtete. An den Gegenprotesten nahmen rund 30 Personen, größtenteils aus dem zivilgesellschaftlichen Spektrum, teil.

„Graue Wölfe“ marschieren in Essen auf

An einer „Friedensdemonstration gegen den Terror in der Türkei“ in der Essener Innenstadt, die maßgeblich von Anhängern der neofaschistischen Bewegung „Graue Wölfe“ organisiert worden war, beteiligten sich am 25.09. etwa 200 Personen. Die Veranstalter hatten ursprünglich mit 800 Teilnehmern gerechnet. Nach Beendigung der Demonstration kam es zu Auseinandersetzungen mit Gegendemonstranten. Dabei wurden nach Presseberichten insgesamt acht Personen festgenommen.

Pressemitteilung: Neonazis stören Mahnwache am jüdischen Friedhof

Am Donnerstag, dem 19.5.2011, fand in Essen-Huttrop eine antifaschistische Kundgebung mit rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt. Anlass der Veranstaltung war ein Anschlag, bei dem vor zwei Wochen über 30 Grabsteine am Jüdischen Friedhof an der Steeler Straße mit Hakenkreuzen, SS-Runen und weiteren
rechten Symbolen beschmiert wurden. Um diese Ereignisse nicht unkommentiert zu lassen, rief das Bündnis „Essen Stellt sich quer“ zu einer Gedenkkundgebung auf.

Während der Veranstaltung tauchten vier bekannte Essener Neonazis auf, unter ihnen Mitglieder der NPD und der örtlichen Kameradschaftsszene. Die anwesende Polizei nahm die Neonazis zunächst nicht wahr, da sie sich nicht unmittelbar an der Kundgebung aufhielt. Durch das entschlossenes Auftreten der anwesenden Antifaschistinnen und Antifaschisten, die sich den Rechten in den Weg stellten, konnten diese dazu bewegt werden, den Rückzug anzutreten. Die Polizei nahm anschließend die Personalien der Nazis auf und erteilte Platzverweise.

„Ein solch dreistes Auftreten von Vertretern der rechten Szene im öffentlichen Raum kann und darf nicht toleriert werden. Ein konsequent verstandener Antifaschismus muss in unseren Augen das Ziel haben, die Wiederholung derartiger Ereignisse zu verhindern.“ forderte Tessa Kujier, Pressesprecherin der Antifa Essen Z.

Die Kundgebung konnte im Anschluss ohne weitere Zwischenfälle beendet werden.

Pressemitteilung & Bilder: NPD in Katernberg

Am heutigen Samstag, dem 27.11.2010, fand am frühen Nachmittag auf dem Katernberger Markt eine Kundgebung der rechtsextremen NPD statt. Aufgerufen hatte der Essener Ratsherr der NPD, Marcel Haliti, unter dem Motto „Nein zur Überfremdung an unseren Schulen“. Nur circa 50 Anhänger folgten dem Aufruf und nahmen an der Kundgebung teil.

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Bilder & Bericht: NPD-Kundgebung am 9.11.

Wie bereits im vergangenen Jahr hatte der Essener Kreisverband der NPD auch zum diesjährigen 9. November eine Kundgebung in Essen-Borbeck angemeldet. Am 72. Jahrestag der Reichspogromnacht wollten die Neonazis den Maueropfern in der DDR gedenken.

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Vorlaeufige Auswertung des S4-Buendnisses

Das S4-Buendnis hat am heutigen Tag eine erste Auswertung der Ereignisse des vergangenen Wochenendes vorgenommen. Insgesamt wird eine verhalten positive Kritik formuliert, die sich etlicher Komplikationen bewusst ist. Auch von unserer Seite noch einmal die Bitte, sich im Fall eventueller Festnahmen im Rahmen des Wochenendes bei eurer zustaendigen Rote Hilfe-Gruppe zu melden.

    Neonazis am Antikriegstag 2010
    Auch in diesem Jahr wurde die vermeintliche Erfolgsstory des “Nationalen Antikriegstags” der Neonazis weiter beschädigt. Folgt man weniger den obligatorischen Erfolgsmeldungen der Nazikader und hört vielmehr, was sich an der Basis der Neonazis tut, so wird klar, dass die Dortmunder “Autonomen Nationalisten” für das nächste Jahr einen Strategiewechsel brauchen. Ihre Versuche, den Gedenktag mit faschistischer Propaganda und Präsenz zu vereinnahmen konnten nun zum zweiten Mal in Folge stark behindert werden.

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Antifa-Demo zum einjährigen Bestehen des „Oseberg“

say auf wiedersehen

Für Samstag, den 10.4.2010, hatte unsere Gruppe in Zusammenarbeit mit der Antifa Youth Essen eine antifaschistische Demonstration gegen das Bekleidungsgeschäft „Oseberg“ organisiert, in dem ausschließlich die unter Neo-Nazis und ihren Sympathisanten und Sympathisantinnen beliebte Marke „Thor Steinar“ verkauft wird.

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Gedenktafeln für Thomas ‚Schmuddel‘ Schulz

Gedenktafel für Thomas Schulz
Wie die Antifaschistische Union Dortmund berichtet haben Unbekannte in einer der vergangenen Nächte an der U-Bahn-Haltestelle Kampstraße mehrere Gedenktafeln angebracht, die an die Ermordung des Punkers Thomas „Schmuddel“ Schulz erinnern sollen. Dieser wurde am Ostermontag 2005 auf der unteren Ebene dieser Station von dem damals 17jährigen Neonazi Sven Kahlin ermordet.

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