Der für den 31.1.2010 in einer Hattinger Gaststätte geplanter Neujahrsempfang der rechtskonservativen Partei „Die Republikaner“ wurde nach einer Aufklärung über den Hintergrund der Veranstaltung abgesagt.
Am 21. Januar fand in der Essener Volkshochschule eine vom Bündnis gegen Oseberg organisierte Podiumsdiskussion zum weiteren Umgang mit dem rechten Bekleidungsgeschäft „Oseberg“ statt. (mehr…)
Unsere Anfang Januar veröffentlichte Broschüre über die extreme Rechte in Essen liegt ab sofort im AZ Mülheim und beim Antirassismustelefon in Essen zur kostenlosen Mitnahme aus. In Kürze wird das Heft auch noch an einigen anderen Stellen zu bekommen sein. (mehr…)
Für den 26. März kündigt die rechte „Bürgerbewegung pro NRW“ eine Kundgebung im Essener Stadtteil Katernberg an. Diese Veranstaltung bewerben die Initiatoren als Teil einer Kampagne gegen die vermeintliche „Islamisierung“ der Ruhrgebietsstädte. Den Höhepunkt der rechten Kampagne soll ein am 28. März in Duisburg stattfindender „Antiislamisierungs-Kongress“ darstellen. Die Kundgebung am 26. März wurde in unmittelbarer Nähe der türkischen Moschee angemeldet. Zeitgleich sollen in fünf weiteren Städten Kundgebungen gegen Moscheen und islamische Zentren stattfinden.
Infos zu Gegenaktivitäten folgen in den nächsten Wochen.
Ab heute könnt Ihr hier die zweite Ausgabe unserer Broschüre über die Aktivitäten und Entwicklungen der extremen Rechten in Essen als PDF-Datei herunterladen. Auf zwanzig Seiten beschäftigen wir uns mit dem Abschneiden der rechten Parteien bei den zurückliegenden Europa-, Kommunal- und Bundestagswahlen, berichten über die Eröffnung des rechten Bekleidungsgeschäftes „Oseberg“ und ein verhindertes Konzert der Band „Kategorie C“ und analysieren die Entwicklung der Kameradschafts- und Hooliganszene in der Essen.
Ab Mitte Januar wird das Heft auch in gedruckter Form zur Verfügung stehen und an mehreren Stellen zur kostenlosen Mitnahme ausliegen.
Die extreme Rechte in Essen – Aktivitäten und Entwicklungen in 2009
Die extreme Rechte in Essen – Aktivitäten und Entwicklungen in 2008
Am vergangenen Sonntag, dem 20.12., versammelten sich in Essen-Borbeck etwa 20 Antifaschistinnen und Antifaschisten, um rechte Aufkleber und Schmierereien zu entfernen und in der lokalen Neonazi-Hochburg Präsenz zu zeigen. Das berichtet die neu gegründete Antifa Youth Essen auf ihrer Homepage.
Wie das linke Nachrichtenportal Indymedia bereits am Montag berichtete, ist es am 23.11. offenbar zu einem neuerlichen Angriff auf das rechte Bekleidungsgeschäft „Oseberg“ in der Essener Innenstadt gekommen. Laut Indymedia ist „der komplette Innenbereich des Ladens samt Bekleidung […] mit roter Lackfarbe besprüht worden“. Die Mitarbeiter des Geschäftes haben den Vorfall inzwischen bestätigt.
Als Reaktion auf die NPD-Kundgebung am 9. November auf dem Borbecker Germaniaplatz hat sich die Ratsfraktion der Linkspartei am 13.11. mit einem offenen Brief an die Essener Polizeipräsidentin gewandt. Darin heißt es:
Die Symbolik brennender Fackeln am Jahrestag der Pogromnacht stellt eine unverhohlen positive Bezugnahme der Neonazis auf die Ereignisse vor 71 Jahren dar. Deshalb fragen wir Sie:
Warum wurde die Kundgebung der Neonazis unter diesen Umständen genehmigt? Warum wurden, anders als noch am 9. November 2004, keine Versuche unternommen, die Versammlung der Neonazis zu verbieten? Warum wurde die Öffentlichkeit nicht schon im Vorfeld über die geplante Versammlung in Kenntnis gesetzt?
Das komplette Schreiben findet Ihr hier.
Presseberichte zur Gedenkkundgebung
Gegen das Vergessen – Borbecker Kurier vom 11.11.
Der falsche Weg – Borbecker Kurier vom 11.11.
Großaufgebot der Polizei – Borbecker Nachrichten vom 12.11.
Pressemitteilung:
Erfolgreiche Gedenkkundgebung in Borbeck – NPD verhöhnt Opfer der Pogromnacht
Sehr geehrte Damen und Herren,
anlässlich des 71. Jahrestages der Reichspogromnacht fand heute um 18.30 Uhr eine Kundgebung der Antifa Essen Z auf dem Borbecker Platz statt. Es beteiligten sich rund 70 Personen. Durch Flugblätter und Redebeiträge wurden die Kundgebungsteilnehmer und Passanten über die Ereignisse und Folgen der Pogromnacht in Borbeck, die rechte Szene im Stadtteil und kritikwürdige Aspekte bundesdeutscher Gedenkkultur informiert. Verärgert zeigten sich viele Demonstranten über den Versuch der anwesenden Polizeikräfte, sämtliche Teilnehmer ohne ersichtlichen Anlass zu fotografieren und zu filmen. Zu Festnahmen oder anderen Zwischenfällen kam es nicht.
Zeitgleich mit der antifaschistischen Gedenkveranstaltung hielten rund 20 Neonazis, mit NPD-Fahnen und brennenden Fackeln ausgestattet, eine Kundgebung auf dem Borbecker Germaniaplatz ab. (mehr…)
Alle Redebeiträge der Antifa Essen Z zur Gedenkkundgebung anlässlich des 71. Jahrestags der Reichspogromnacht am 9.11.2009 in Essen-Borbeck. Den Aufruf zur Kundgebung findet Ihr hier.
Die Pogromnacht in Essen-Borbeck
Rechte und rassistische Strukturen und Aktivitäten im Stadtteil
Kritik der bundesdeutschen Gedenkkultur
Am vergangenen Sonntag (08.11.) wurde in Essen zum wiederholten Mal eine Mitgliederversammlung der rechten Partei pro-NRW verhindert. Die rund zehn angereisten Essener pro-Mitglieder waren daher auch dieses Mal gezwungen, auf die Nachbarstadt Gelsenkirchen auszuweichen.
Vor einigen Tagen erreichte uns eine E-Mail mit Hinweis auf eine Sonderausgabe der Tageszeitung „Junge Welt“. Ob es sich dabei tatsächlich wie behauptet um ein Projekt linker jw-AutorInnen handelt, die sich gegen den antizionistischen und nationalbolschewistischen Kurs des Blattes wenden, ist uns nicht ganz klar. Lesenswert sind die Texte aber allemal…
Nie wieder Faschismus – Nie wieder Volksgemeinschaft!
Antifaschistische Kundgebung
im Gedenken an die Pogromnacht am 9. November 1938
Montag, 9.11.2009 – 18.30 Uhr – Borbecker Platz – Essen Borbeck
In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 ereigneten sich im gesamten deutschen Reichsgebiet massive Gewaltexzesse und Sachbeschädigungen gegenüber jüdischen Bürgern und ihrem privaten und öffentlichen Besitz wie Geschäften und Synagogen. (mehr…)
Wenige Wochen nach ihrer Gründung hat sich die neonazistische „Aktionsgruppe Oberhausen/Mülheim“ mit einer selbstmitleidigen Auflösungserklärung von der politischen Bühne verabschiedet. Es seien „Mitglieder des Nationalen Widerstands Ruhr ehemals Aktionsgruppe Oberhausen-Mülheim von Antifaschisten bedroht und eingeschüchtert“ worden, heißt es in dem Schrieb. Der Auflösung waren in den letzten Wochen mehrere Outing-Aktionen gegen die Protagonisten der „Aktionsgruppe“ voraus gegangen. Einen Tag nach Veröffentlichung der Erklärung verschwanden mit der Internetpräsenz dann auch die letzten Überreste der neu gegründeten Neonazi-Gruppe.
Quelle: http://de.indymedia.org/2009/10/263226.shtml
Mehr Infos: Antifa Infoportal Mülheim
Laut einer Mitteilung des „Bündnis gegen Oseberg“ bleibt das rechte Bekleidungsgeschäft in der Essener Innenstadt vorerst doch erhalten. Bei dem Artikel des Nachrichtenportals „Der Westen“, der am 16.9. von der bevorstehenden Schließung des Ladens berichtete, handelt es sich offenbar um eine Falschmeldung. Das ergab eine Anfrage des Bündnisses bei dem Vermieter der Räumlichkeiten in der Viehofer Straße. Der Gerichtstermin, bei dem über die Klage des Vermieters gegen den Betreiber des „Oseberg“ entschieden wird, ist für den 4. November angesetzt.
Update: Wie wir mittlerweile erfahren haben, endete der Gerichtstermin am 4.11. ohne Urteil.
Wir haben einen neuen PGP-Schlüssel (Key ID: 0×86F8E37D). Zwar können wir Mails, die mit unserem alten Key verschlüsselt werden, weiterhin lesen; um das Sicherheitsniveau zu optimieren, möchten wir Euch jedoch bitten, den alten Schlüssel zu löschen und künftig nur noch den Neuen zu benutzen.
Bezüglich des Verlaufs der Antifa-Actiondays am 4. und 5.9.2009 lässt sich ein positives Fazit ziehen:
Die Vorabenddemo wurde von etwa 800 AntifaschstInnen besucht und stellte einen guten Auftakt für Samstag dar. An der vom S5-Bündnis initiierten Samstags-Demonstration nahmen nach polizeilichen Schätzungen rund 2000 DemonstrantInnen teil. Am gesamten Tag kam es immer wieder zu massiven Provokationen seitens der Polizei, die an diesem Tag äußerst aggressiv auftrat und über 200 linke DemonstrantInnen vorübergehend festnahm.
Wie einem Artikel auf dem linken Medienportal Indymedia zu entnehmen ist, wurden in der Nacht vom 01. auf den 02.09. mehrere Essener Neonazis durch Flugblätter in ihrer Nachbarschaft geoutet. Über eine ähnliche Aktion gegen Mitglieder von pro-NRW und „Republikanern“ berichtete Indymedia bereits im Februar.
Update: Auch den Neonazis aus den Nachbarstädten scheint keine Anonymität vergönnt zu sein: In einem weiteren Indymedia-Artikel wurden am 3.9. sämtliche Mitglieder der erst vor Kurzem gegründeten „Aktionsgruppe Oberhausen/Mülheim“ geoutet…
Nach einem ungewöhnlich ruhigen und ereignislosen Wahlkampf wurden heute (30.08.) in Essen die Bezirksvertretungen, der Stadtrat und der Oberbürgermeister neu gewählt. Der erstmalige Antritt der NPD hat für Bewegung am rechten Rand der Parteienlandschaft gesorgt. Die Republikaner verloren deutlich und sind nur noch mit jeweils einem Abgeordneten in den Stadtrat und die Bezirksvertretung VI gewählt worden. Auch der NPD gelang der Einzug ins Kommunalparlament, sie wird künftig durch den langjährigen Kreisvorsitzenden Bernd Kremer vertreten. Die rechte „Bürgerbewegung pro-NRW“ war entgegen ihren ursprünglichen Verlautbarungen nicht angetreten.
Update: Wie die NPD Anfang September mitteilte, wird Bernd Kremer sein Mandat nicht wahrnehmen. Stattdessen zieht der erst im April gewählte neue Kreisverbandsvorsitzende Marcel Haliti für die NPD in den Essener Stadtrat ein.
Rund 70 Antifaschistinnen und Antifaschisten versammelten sich am gestrigen Abend (17.08.) in der Essener Innenstadt, um eine unangemeldete Kundgebung von Neonazis zu verhindern. Diese hatten angekündigt, anlässlich des Todestages des Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß deutschlandweit so genannte Flashmob-Aktionen durchführen zu wollen. Diesem Aufruf waren in Essen rund zehn Neonazis gefolgt, deren Versammlung unmittelbar durch Polizei und AntifaschistInnen aufgelöst wurde.
Wie die antifaschistische Website Blick nach Rechts am 13.07. berichtete, wird die rechte „Bürgerbewegung pro-NRW“ bei der anstehenden Kommunalwahl nicht in Essen antreten können. Dem Kreisverband ist es offenbar nicht gelungen, eine ausreichende Anzahl an Unterstützerunterschiften zu sammeln. NPD und Republikaner werden hingegen aller Voraussicht nach an der Wahl teilnehmen.
Während pro-NRW Essen in den ersten Monaten nach der Gründung zwischenzeitlich fast wöchentlich Presseerklärungen und Berichte veröffentlicht hatte, sind die Aktivitäten der „Bürgerbewegung“ in letzter Zeit vollständig zum Erliegen gekommen.
Mehr zum Thema
Blick nach Rechts: „Pro NRW“ scheitert in Essen
pro-NRW Treffen verhindert?
Kein pro-NRW Treffen in Essen
Dossier: Die extreme Rechte in Essen
Mit den Wahlen am 12.06.2009 verschärfte sich ein Protest, der schon in den Tagen zuvor eine Intensität erlangt hatte, die niemand vermuten konnte.
Seit über eineinhalb Jahren etabliert sich in den antifaschistischen Strukturen in NRW eine junge Duisburger Gruppe unter dem Label „Rote Antifa“. Die Gruppe erklärt auf ihrer Internetseite, sie verstehe sich als Duisburger Vorhut einer internationalistischen, antirassistischen und antikapitalistischen Globalbewegung.
Rund 500 Personen haben heute in der Essener Innenstadt gegen das rechte Bekleidungsgeschäft „Oseberg“ demonstriert. Durch die Verlagerung der Demonstrationsroute an den Rand der Innenstadt und das Verbot von Seitentransparenten verhinderte die Polizei von Beginn an jede öffentliche Wahrnehmbarkeit. Während der Demonstration versuchten mehrere TeilnehmerInnen, einer Gruppe israelsolidarischer AntifaschistInnen eine Fahne zu entreißen. Aus diesen Gründen verließ ein Großteil der organisierten Gruppen noch vor Abschluss der Veranstaltung die Demonstration oder wurde von der Polizei ausgeschlossen.
Nach Polizeiangaben kam es zu fünf Strafanzeigen und einer Ingewahrsamnahme gegen DemonstrationsteilnehmerInnen. Die Aufnahme einer Anzeige gegen zwei Personen, die nach Aussage mehrerer Zeugen gegenüber den DemonstrantInnen einen Hitlergruß gezeigt hatten, wurde von der Polizei hingegen verweigert.
Zur Richtigstellung anderslautender Behauptungen aus mehreren Zeitungsartikeln: Veranstalter der Demonstration war nicht die Antifa Essen Z, sondern das Bündnis gegen Oseberg.
Über die neuesten Entwickungen in Sachen „Oseberg“ informiert ein bebilderter Artikel der Antifa Essen Z auf Indymedia
http://de.indymedia.org/2009/05/252213.shtml
Aufruf der Antifa Essen Z zur Demonstration gegen das Neonazi-Geschäft „Oseberg“ am 6.6.2009
Am 3. April diesen Jahres eröffnete der Laden „Oseberg“ auf der Viehofer Straße in der Essener Innenstadt. „Oseberg“ vertreibt Kleidung der Marke „Thor Steinar“, die von Rechten für Rechte produziert wird. Besitzer des Ladens ist die brandenburgische „MediaTex GmbH“, die etliche Filialen betreibt und mit „Oseberg“ jetzt versucht, in Nordrhein-Westfalen Fuß zu fassen.
Am 6. Juni 2009 veranstaltet das Bündnis gegen Oseberg, in dem auch die Antifa Essen Z organisiert ist, eine Demonstration gegen den im April eröffneten Nazi-Laden. Das Bekleidungsgeschäft „Oseberg“ verkauft ausschließlich Artikel der Neonazi-Marke „Thor Steinar“. „Thor Steinar“ wird von Rechten für Rechte produziert und fast ausschließlich von Neonazis getragen. Die Existenz eines solchen Ladens bedeutet somit eine Stärkung rechter Subkultur und Infrastruktur in Essen. Für uns Grund genug am 6. Juni auf die Straße zu gehen.
Rund 300 Neonazis griffen am Freitag die 1. Mai-Kundgebung des DGB in Dortmund an. Dabei gingen sie mit äußerster Brutalität vor, warfen Steine auf die TeilnehmerInnen und schlugen mit Holzlatten auf sie ein. Danach zogen sie weiter randalierend durch die Innenstadt, bis die Polizei genügend Einsatzkräfte gesammelt hatte, um die Neonazis festzusetzen. Nachdem die Rechten von der Polizei überprüft wurden, wurden sie mit Bussen abtransportiert. Gegen sie wird nun wegen Landfriedenbruchs ermittelt.
http://antifaunion.blogsport.de
Pressemitteilung der Gruppe „Antifaschistischer Impuls Dortmund“
Polizei verhindert Protestdemonstration gegen Nazigewalt
Dortmund. Am Freitag Abend versammelten sich an den Freitreppen vor dem Hauptbahnhof etwa 300 Menschen um gegen die rechtsextremen Übergriffe und das Verhalten der Polizei zu protestieren. Am Morgen hatten etwa 300 Neonazis die DGB Demonstration zum 1. Mai mit Steinen angegriffen. (mehr…)
Am 18.04. fand in Essen eine zweite Demonstration gegen den Nazi-Laden „Oseberg“ statt. Die Pressemitteilung des Bündnisses gegen Oseberg findet Ihr hier. Gegen Ende der Veranstaltung kam es zu mehreren Festnahmen. Betroffene können sich bei uns melden oder bei der Antirepressionskneipe im AZ Mülheim vorbei kommen (nächster Termin: 28.04.). Hier bekommt Ihr kostenlose Rechtsberatung und werdet im Ernstfall an kompetente AnwältInnen weiter vermittelt.
Wie bereits in der letzten Ausgabe angekündigt, werden wir uns aktuell in einer Nachbetrachtung zum Umgang der deutschen Linken mit den jüngsten Geschehnissen im Nahen Osten versuchen. Anlässlich des 24. März 2009, dem zehnten Jahrestages des Kosovo-Krieges, findet ihr eine kritisch-historische Analyse des ersten deutschen Angriffskrieges nach 1945. Weitere Themen mit aktuellen Bezug sind ein Interview mit dem „EA Wuppertal“ über den Autonomen 1. Mai in Wuppertal, letzte Infos der „Antifaschistischen Aktion Hannover“ zum zentralen Naziaufmarsch am 1. Mai, sowie ein Bericht des „Antifaschistischen Bündnis 28.03.“ über die alljährliche Dortmunder Thomas-Schulz-Gedenkdemo.
hier geht’s direkt zur vierten Ausgabe
In Papierform kann die Zeitschrift unter decrypt(ät)safe-mail.net bestellt werden.
Schülervertreter beklagen Angriff rechter Jugendlicher (WAZ vom 13.04.)
Rechtsextreme griffen Schüler an (NRZ vom 13.04.)
Pressemitteilung der BezirksschülerInnenvertretung Essen vom 13.04.09
BSV schockiert über Naziangriff auf Schülervertreter
In der Nacht vom 11.04 auf den 12.04. wurden 10 Mitglieder der LandesschülerInnenvertretung (LSV) NRW, darunter auch ein Vorstandsmitglied der BSV Essen, auf dem Weg zum S-Bahnhof Essen Borbeck von ca.15 rechtsextremen Jugendlichen gewaltsam angegriffen.
Wie die Westdeutsche Allgemeine Zeitung in ihrer Ausgabe vom 8. April berichtet, versucht der Vermieter des Hauses auf der Viehoferstraße 20 eine fristlose Kündigung gegen die Betreiber des „Oseberg“ zu erwirken. Er sei von der Firma MediaTex nicht über den politischen Hintergrund des Unternehmens informiert worden.
Mitteilung vom 3.4.2009
Wie soeben bekannt wurde, eröffnet am heutigen Freitag die Firma MediaTex GmbH ein Bekleidungsgeschäft in der Essener Innenstadt. Der auf der Viehofer Straße 20 gelegene Laden verkauft ausschließlich Produkte der extrem rechten Marke „Thor Steinar“ und ist zurzeit der einzige seiner Art in Nordrheinwestfalen. In Bochum und Dortmund war zuletzt ein Angehöriger der rechten Szene, der unter anderem „Thor Steinar“-Produkte verkauft hatte, aufgrund massiver Proteste zur Aufgabe seines Geschäftes gezwungen.
Auch in Essen wird die Existenz einer „Thor Steinar“-Filiale nicht widerspruchslos hingenommen werden. Über mögliche Protestaktionen werden wir in den nächsten Tagen informieren.
Erste Bilder vom Laden und weitere Links zu „Thor Steinar“ (mehr…)
Pressemitteilung: KC-Konzert verhindert – 150 demonstrieren gegen Rechts
Sehr geehrte Damen und Herren,
Dank des couragierten Verhaltens der betroffenen Discothekenbesitzer konnte das Konzert der rechten Band „Kategorie C / Hungrige Wölfe“ vorerst verhindert werden. Sowohl das „Diamonds & Pearls“ in Essen als auch das „Old Daddy Haltern“ kündigten ihre Verträge mit der Band auf. „Kategorie C/ Hungrige Wölfe“ kündigen jedoch an, ihren Auftritt in der Region zeitnah nachholen zu wollen.
An der Demonstration „für eine antifaschistische Musikszene“ beteiligten sich am Freitagnachmittag trotz Dauerregens rund 150 Personen. Obwohl sich während und nach der Veranstaltung mehrmals Personengruppen aus dem rechten Spektrum den Demonstranten näherten, endete diese ohne nennenswerte Zwischenfälle.
Alle Mitteilungen zum Thema (mehr…)
Am 27. Januar 1945 wurden die Überlebenden des Konzentrationslager Ausschwitz-Birkenau von den Soldaten der Roten Armee befreit.
Erst 1996 vom damaligen Bundespräsidenten eingeführt, gilt dieser Tag seit 2005 auch international als Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus.
„Die Erinnerung darf nicht enden; sie muß auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen.
Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken.
[Proklamation des Bundespräsidenten vom 03.01.1996] (mehr…)
Allem Anschein nach konnte das für den 8.1. angesetzte Mitgliedertreffen des Essener Kreisverbands von pro-NRW nun doch stattfinden – allerdings nicht in Essen. (mehr…)
Anlässlich der zahlreichen antiisraelischen Demonstrationen in den letzten Wochen haben auch wir einen kurzen Text verfasst, in dem wir zu den jüngsten Entwicklungen im Nahostkonflikt Stellung nehmen.
Pünktlich zum Jahreswechsel haben wir heute ein Dossier mit dem Titel Die extreme Rechte in Essen – Aktivitäten und Entwicklungen in 2008 veröffentlicht. Die Broschüre kann hier als pdf-Datei heruntergeladen werden. Ab Mitte Januar werden die Texte auch in gedruckter Form zur Verfügung stehen.
Wie der Runde Tisch gegen Rassismus und Rechtsradikalismus am Dienstag Abend mitteilte, wird das geplante Treffen von pro NRW am Donnerstag nicht in der Kneipe Hattrick stattfinden.
Unter dem Titel Rechtspopulismus im Gewand einer Bürgerbewegung findet am 29. Januar eine Informationsveranstaltung über die „Bürgerbewegung pro-NRW“ statt. Der im Sommer 2008 gegründete Essener Kreisverband der rechten Partei will nach eigenen Angaben zu den im kommenden Jahr stattfinden Kommunalwahlen antreten.
Infoveranstaltung Rechtspopulismus im Gewand einer Bürgerbewegung
Am 29.01.2009 um 19.00 Uhr im Jugendzentrum Papestraße
Keine Unterstützung durch die Rote Hilfe für den Initiativ e.V. –
für einen antifaschistischen Minimalkonsens
Die Ortsgruppe Bochum-Dortmund der bundesweiten, linken Solidaritätsorganisation Rote Hilfe stellte vor wenigen Wochen den Antrag an die Delegierten-Versammlung ihrer Organisation, dem Initiativ e.V. die Unterstützung zu entziehen. Nun wird dieser Aufruf von Antifa-Gruppen aus dem Bundesgebiet unterstützt.
Am 26.4.08 demonstrierten fast 200 Antifaschistinnen und Antifaschisten im Essener Stadtteil Freisenbruch gegen die örtlichen Nazistrukturen.
Pressemitteilung der organisierenden Gruppen
Zudem berichteten Steeler Kurier und WAZ über die Demonstration
(mehr…)
Im Rahmen des letzten Antifa Cafés fand ein Vortrag zur antideutschen Linken statt. Eine erste schriftliche Version steht jetzt zum Download bereit. Wir haben uns bemüht, den Text möglichst zeitnah zur Verfügung zu stellen, daher bitten wir schon einmal vorab darum, uns mögliche Rechtschreibfehler etc. nachzusehen…
Das nächste Antifacafé findet am 04. April statt.
Unter dem Motto „Zusammen kämpfen gegen Kapital, Unterdrückung und Ausbeutung“ fand in Essen eine Demonstration des „Aktionsbündnis 9.2.“ statt. Bereits im Vorfeld hatten antifaschistische Gruppen aus der Region massive Kritik an dem Aufruftext geäußert. Während der Demonstration wurden unsere Befürchtungen durch einen Teil der Demonstrant/inn/en bestätigt, die sich als Reaktion auf das Zeigen einer Israelfahne zum Skandieren der Parole „Intifada bis zum Sieg“ veranlasst fühlten.
Im Folgenden dokumentieren wir ein auf der Demo verbreitetes Flugblatt, das den offiziellen Aufruftext kritisch analysiert.
Im Folgenden die Pressemitteilung der Antifa Essen Z zur NPD-Kundgebung in Essen-Borbeck am 21.04.
Erste Bilder findet Ihr unter:
http://de.indymedia.org/2007/04/173566.shtml
http://de.indymedia.org/2007/04/173593.shtml
Festgenommene sollten sich in den nächsten Tagen bei uns oder der Rechtshilfegruppe Oberhausen melden:
http://projekte.free.de/rob
Vorab: Wir sind weder Fans der kapitalistischen Globalisierung noch Apologeten des Freihandels und auch wir haben ein massives Problem mit dem gegenwärtigen Zustand der globalen Gesamtsituation. Das liegt aber nicht daran, dass wir uns über die Monopolisierung von Wohneigentum echauffieren, oder uns über den angeblich rückläufigen Einfluss des Staates auf die Wirtschaft Sorgen machen. Unser Problem ist der Kapitalismus und der existiert schon deutlich länger, als der Begriff und das Phänomen der Globalisierung.
(mehr…)
Pressemitteilung: CDU-Jugend – politische Heimat für Neo-Nazis?
Protest gegen Oskar Lafontaine in Essen
Wie versprochen, gibt es nun endlich eine Dokumentation und Nachbereitung der Naziaktivitäten in Essen zwischen Februar und Mai diesen Jahres.
Aufruf der Antifa Essen Z zur Demonstration gegen den Naziaufmarsch am 16.04.2005

In der Nacht zum 15.03. wurde laut polizeilicher Pressemitteilung ein Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim im Essener Stadtteil Altendorf verübt. Da das Feuer frühzeitig entdeckt wurde, konnte Schlimmeres verhindert werden. Die Polizei ermittelt wegen versuchter schwerer Brandstiftung.
In Essen Altendorf fand aus diesem Grund am darauf folgenden Freitag eine antirassistische Demonstration statt. Es beteiligten sich knapp 200 Personen, zum größten Teil Antifas aus Essen und den umliegenden Ruhrgebietsstädten.

Am 9.10.2004 beteiligten sich rund 250 Personen an einen unangemeldeten Antifa-Demo in der Essener Innenstadt.
Bilder:
http://de.indymedia.org/2004/11/97463.shtml
Bericht und Dokumentation:
http://www.de.indymedia.org/2004/10/96302.shtml
Im Vorfeld des geplanten Naziaufmarschs am 9.10.2004 in Essen-Steele kam es zu einem antifaschistischen Hausbesuch bei dem [damaligen] Neonazi Philipp E.
Am 27.1. fand eine Flugblattaktion in Essen-Altendorf statt. Damit wurde auf die Umtriebe eines bekannten Neonazis aufmerksam gemacht. Mehr zu der Aktion und das dokumentierte Flugblatt unter: http://de.indymedia.org/2004/01/72979.shtml
In Essen gab es in den letzten Wochen vermehrt öffentlich bekannt gewordene Vorfälle. Das ist nicht zuletzt auf den sich am 9.11.2003 zum 65.mal jährenden Tag der Reichspogromnacht zurückzuführen. Dieser Tag war von je her nicht nur Anlass den Opfern des Naziregimes zu gedenken und an die Verfolgung und systematische Vernichtung der Juden in Deutschland zu erinnern, sondern lieferte Neonazis gleichzeitig einen Grund erneut antisemitische und rassistische Taten zu begehen.
Pressemitteilung der Antifa Essen Z
Bericht der Antifajugend Dorsten
Aufruf zur Demonstration anlässlich mehrerer rassistischer Übergriffe im Essener Stadtteil Borbeck am 8. Februar 2003
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